Tomczyk siegt auf dem Lausitzring und übernimmt Gesamtführung | DTM.com | Die offizielle Webseite
2011-06-19 16:45:00

Tomczyk siegt auf dem Lausitzring und übernimmt Gesamtführung

Tomczyk siegt auf dem Lausitzring und übernimmt Gesamtführung

Er ist bisher die Überraschung der DTM-Saison 2011. Martin Tomczyk lässt im Audi A4 DTM des Jahrgangs 2008 erneut die Konkurrenz hinter sich und siegt nach dem Erfolg in Spielberg vor zwei Wochen auch auf dem Lausitzring. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck überreichte dem neuen Gesamtführenden den Siegerpokal. „Mein Auto war unglaublich schnell. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, es zu fahren. Endlich haben wir nach sechs sieglosen Jahren den Dämon vom Lausitzring besiegt. Es fühlt sich verdammt gut an, Gesamtführender zu sein“, sagte Tomczyk nach seinem insgesamt sechsten Sieg in der DTM. Der Rosenheimer, der von der vierten Position ins Rennen ging, zeigte eine souveräne und fehlerfreie Leistung.

Tomczyks Markenkollege Timo Scheider, der zweifache DTM-Champion der Jahre 2008 und 2009, machte nach einer strategischen Meisterleistung mit zwei sehr späten Boxenstopps den Doppelsieg für die Ingolstädter perfekt. Scheider war von Platz neun in das Rennen über 52 Runden und 180,856 Kilometer gegangen und kämpfte sich nach vorn.

Bester Mercedes-Benz-Pilot in der Lausitz wurde Bruno Spengler. Der Kanadier startete von der Pole-Position, konnte den Spitzenplatz aber nicht verteidigen und beendete den vierten Saisonlauf als Dritter. „Natürlich hätte ich lieber gewonnen, aber wenn man auf dem Podium steht, ist man nie ganz enttäuscht. Es gibt im Motorsport diese Tage, die nicht einfach sind. Martin und Timo haben einen tollen Job gemacht. Am Norisring kann das aber natürlich schon wieder anders aussehen“, erklärte Spengler. Mit insgesamt 29 Punkten und einem hauchdünnen Rückstand von nur einem Zähler auf Tomczyk hat Spengler nun die Verfolgerrolle im Titelkampf übernommen.

Der Brite Gary Paffett (Mercedes-Benz) wurde vor Audi-Konkurrent und Landsmann Oliver Jarvis Vierter. Jarvis hatte sich über mehrere Runden ein packendes Duell mit dem Briten Jamie Green geliefert und den Mercedes-Benz-Piloten am Ende als Sechster hinter sich gelassen. Audi-Pilot Tom Kristensen aus Dänemark, der Mike Rockenfeller nach dessen Unfall beim 24-h-Rennen in Le Mans ersetzte, fühlte sich bei seinem Comeback in der DTM sehr wohl und verteidigte seinen siebten Startplatz bis ins Ziel. Wieder einmal enttäuscht war Mattias Ekström nach dem Rennen. Der Schwede begann das Rennen als Dritter, verlor aber aufgrund von Problemen mit dem Reifendruck und beim Boxenstopp wertvolle Plätze und sah als Elfter die Zielflagge. Ralf Schumacher in der AMG Mercedes C-Klasse ging als 17. ins Rennen und beendete seine Aufholjagd auf der zwölften Position.

Insgesamt 63.000 Fans verfolgten ein hochspannendes DTM-Rennwochenende mit tollen Zweikämpfen und zahlreichen Überholmanövern. In der Gesamtwertung folgen hinter Tomczyk und Spengler mit 19 Punkten Scheider und Rockenfeller mit 14 Zählern.

Das fünfte DTM-Rennwochenende des Jahres findet vom 1. bis 3. Juli auf dem Norisring in Nürnberg statt.

Dr. Wolfgang Ullrich, Motorsportchef Audi: „Wir sind hier am Lausitzring so lange einem Sieg hinterher gefahren. Da tut der Erfolg von Martin Tomczyk schon sehr gut. Das Wochenende war rund. Im Qualifying haben wir schon gemerkt, dass wir den Speed hatten. Die Performance und Strategie von Martin und Timo gingen im Rennen auf. Der Titel ist zwar noch weit weg, aber wir haben gezeigt, dass wir da sind.“

Norbert Haug, Motorsportchef Mercedes-Benz: „Wir waren im Freien Training und im Qualifying sehr schnell; im Rennen konnten wir die Geschwindigkeit leider nicht mitgehen und die gewohnte Gegenwehr leisten. Aber wir sind noch auf das Podium gefahren. Nur einen Punkt hinter dem Gesamtführenden zu sein, ist definitiv kein Desaster. Es gibt Niederlagen- und es gibt Siegesserien. Wir hatten auf dem Lausitzring fünf Siege hintereinander, das musste irgendwann mal abreißen. Heute war es sicher ein vergleichsweise schlechtes Rennen von uns. Das soll allerdings nicht die Regel werden.“

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