Tomczyk will versöhnlichen Ausklang – Green den ersten Sieg | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-09-09 14:00:00

Tomczyk will versöhnlichen Ausklang – Green den ersten Sieg

Jamie Green, Martin Tomczyk und Maximilian Götz bei der Eröffnungs-Pressekonferenz auf dem Nürburgring.

Die Nachricht von Martin Tomczyks DTM-Rücktritt zum Ende der Saison 2016 bestimmte auch die Eröffnungs-Pressekonferenz auf dem Nürburgring. „16 Jahre – eine tolle Zeit mit vielen schönen Momenten, an die ich mich immer wieder gerne zurückerinnere. Ich habe fast die komplette Entwicklung der DTM seit 2000 miterlebt, konnte meine sportlichen Ziele in den letzten Monaten jedoch nicht mehr erreichen. Einer der Gründe, warum ich mich dafür entschieden habe, in Zukunft einen anderen, neuen Weg einzuschlagen“, sagte der Champion von 2011, der in der Eifel seine DTM-Rennen 172 und 173 bestreiten wird.

Läuft alles nach Plan, wird er mit 177  DTM-Läufen in seiner Vita am 16. Oktober beim Finale in Hockenheim zum letzten Mal aus seinem DTM-Cockpit stiegen. Bis es jedoch soweit ist, möchte der Rosenheimer seine Bilanz in diesem Jahr noch etwas aufpolieren – bisher liegt er mit nur 13 Punkten auf dem 20. Rang. „Vor allem möchte ich meinem Hersteller helfen. Wir kämpfen mit BMW in allen drei Wertungen noch um den Titel. Aber natürlich will ich alles versuchen, meine Karriere auch mit sehr guten, persönlichen Resultaten ausklingen zu lassen. Das wird nicht leicht werden, aber die ganze Sache doch um einiges angenehmer gestalten.“

Ob der 34-Jährige am Nürburgring für positive Schlagzeilen sorgen kann, ist aufgrund seiner unterdurchschnittlichen Qualifyings in den vergangenen Monaten fraglich. Ganz anders ist die Ausgangslage bei Jamie Green. Der Brite ist weiterhin das heißeste Audi-Eisen im Kampf um den Fahrertitel, liegt mit 26 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Marco Wittmann auf Rang drei der Fahrerwertung. Am siebten DTM-Wochenende des Jahres soll es endlich mit dem langersehnten ersten Sieg in der Eifel klappen.

„Vom Gefühl her ist es für mich ähnlich wie in Zandvoort – es ist ein wenig wie ein Heimrennen. Der Nürburgring liegt nicht weit entfernt von England, viele Landsleute und Freunde fahren hier hin, um eine Runde auf der Nordschleife zu drehen. Ich hoffe doch sehr, dass ich auf dieser ganz besonderen Strecke wieder ganz vorne dabei sein kann“, so Green. Gewänne er in der Eifel ein Rennen, wäre dies nicht nur äußerst hilfreich im Titelkampf. Es wäre zugleich eine weitere persönliche Parallele zu Zandvoort. Auch dort konnte er lange Zeit nicht gewinnen, feierte beim fünften DTM-Event 2016 jedoch seinen ersten Sieg auf der niederländischen Strecke.

Maximilian Götz durfte in dieser Saison bereits auf dem Podium am Nürburgring feiern. Er holte beim 24h-Rennen den dritten Platz und geht nicht nur aus diesem Grunde mit besten Erinnerungen an den Start – feierte er hier doch im Vorjahr das beste DTM-Wochenende seiner Karriere (Platz fünf und sechs). „Eigentlich schade, dass wir nicht auf der Nordschleife fahren. Aber, auch der Grand-Prix-Kurs hat es mächtig in sich. Schon der Weg zur ersten Kurve – da geht es bergab und man kann den Scheitelpunkt gar nicht richtig ausmachen“, sagt Götz, der beim vergangenen DTM-Wochenende mit dem vierten Platz am Samstag – sein bestes DTM-Resultat – kräftig Selbstvertrauen tankte. „Es wird hier wieder um Kleinigkeiten gehen. Im vergangenen Jahr lag das Feld nach dem Qualifying binnen acht Zehnteln – jeder ist hier extrem schnell unterwegs.“

Einen ersten Vorgeschmack wird das erste Freie Training am Freitag (ab 17 Uhr) liefern, ehe es am Samstag nach dem Qualifying (ab 12:35 Uhr) im Rennen (ab 14:55 Uhr) um wichtige Punkte im Kampf um die Titel geht. 

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen