Traumrunde für Alesi beim Auftakt | DTM
2004-04-16 18:30:00

Traumrunde für Alesi beim Auftakt

Traumrunde für Alesi beim Auftakt

Freitagnachmittag auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg: Traumrunde für Jean Alesi zum Saisonauftakt der DTM 2004. Der Franzose absolvierte beim zweiten DTM-Test des Tages insgesamt 33 Runden mit seiner AMG-Mercedes C-Klasse. Und fuhr dem Zweitplatzierten Tom Kristensen im Audi A4 DTM um 0,897 Sekunden davon – in der Zeitrechnung der DTM eine halbe Ewigkeit. Der Dritte: Marcel Fässler. Er machte im Opel Vectra GTS V8 den Markenmix an der Spitze perfekt.

So bestätigten sich nun auch in Hockenheim Leistungsdichte und Ausgeglichenheit des Starterfeldes, die bei den Tests in Estoril und Brünn schon zu erahnen waren. Mit umso größerer Spannung wird deshalb nun das morgige Qualifying erwartet. Deutschland kann am Bildschirm mitfiebern: Die Dritten Programme HR und WDR zeigen die Jagd auf die Pole Position live ab 13:00 Uhr. SWR und BR senden sie zeitversetzt.

Zufriedenheit beim Tagessieger: „Mein Team und mein Fahrzeugingenieur haben ausgezeichnet gearbeitet“, so der dreimalige DTM-Gewinner und ehemalige Formel-1-Pilot Jean Alesi. „Gemeinsam haben wir eine fantastische Abstimmung für die neue Mercedes C-Klasse gefunden. Das ist bei DTM-Autos der Schlüssel zum Erfolg. Als wir dann noch am Ende des Tests einen frischen Satz Reifen montiert haben, ist mein Auto geradezu geflogen. Es war fantastisch.“

Während Jean Alesi an der Spitze des Feldes ein Feuerwerk abbrannte, konzentrierte sich DTM-Neuzugang Heinz-Harald Frentzen darauf, Erfahrungen zu sammeln. „Ich habe mich heute langsam an mein Limit herangetastet“, so der ehemalige Formel-1-Star, der den nachmittäglichen Test als Zehnter beendet hatte. „Die Atmosphäre in der DTM ist einfach gigantisch. Unglaublich, wie viele Zuschauer bereits am Freitag im Fahrerlager waren. Das verspricht ein super Wochenende zu werden“, freute sich Frentzen, der die DTM-Saison 2004 im Opel Vectra GTS V8 bestreitet.

Eine starke Leistung zeigte Tom Kristensen, der außer seinem Debüt in der DTM auch seine ersten Meter auf dem Grand-Prix-Kurs des Hockenheimrings absolvierte. „Das Streckenlayout gefällt mir sehr gut“, lobte der Audi-Werksfahrer. Die zweitschnellste Rundenzeit des Tages lässt den Dänen für Samstag hoffen, wenn es im Zeittraining und in der Super Pole um die Startaufstellung für das erste Rennen geht: „Ich habe heute meinen Audi A4 DTM besser kennen gelernt, und bin für das Qualifying morgen bestens vorbereitet.“

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