Valencia Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2012-10-01 20:45:00

Valencia Nachlese Teil 1

Valencia Nachlese Teil 1

Die DTM-Fans erlebten im spanischen Valencia ein ereignisreiches Rennwochenende, dessen Ausgang vor allem mit Ausblick auf das Saisonfinale in Hockenheim weiterhin alle Optionen offen lässt. Augusto Farfus feierte im BMW M3 DTM seinen ersten DTM-Sieg vor den beiden Audi-Piloten Adrien Tambay und Mattias Ekström. Von Seiten Mercedes-Benz konnte einzig Jamie Green punkten, der als Drittplatzierter der Fahrerwertung seine Chancen auf den Titel offen hielt. Punktlos blieb hingegen Gary Paffett (Mercedes-Benz), der trotzdem weiterhin die Tabelle anführt. Bruno Spengler (BMW) schloss auf, indem er mit Platz sechs punktete und den Abstand zu Paffett auf nunmehr drei Punkte verkürzte. DTM.com hat die Tops und Flops aus Valencia zusammengestellt.

Punktepremiere in Valencia: Rahel Frey
Die Schweizerin in Diensten von Audi hat es endlich geschafft. Nach knapp zwei Jahren in der populärsten internationalen Tourenwagenserie ergatterte sie endlich ihre ersten Punkte, als sie als Siebte die Ziellinie erreichte. Im Rennen kämpfte sie von Position 15 gestartet stets am Limit und ließ sich auf ihrem Weg nach vorne nicht beirren. Vor allem nicht, als Andy Priaulx (BMW) sie harsch am Überholen hinderte – die Rennleitung bestrafte diese Aktion, der Brite musste Frey passieren lassen. Im Ziel war der Jubel auch beim Team riesig.

Podiumspremiere in Valencia: Adrien Tambay
In den beiden Freien Trainings sah es nicht danach aus, dass Tambay (Audi) beim neunten DTM-Lauf Außergewöhnliches leisten würde. Im Qualifying platzte dann der Knoten. Der Franzose qualifizierte sich für Startplatz vier. Im Rennen brannte er sein persönliches Feuerwerk ab und schob sich bis auf Platz zwei nach vorn. Letztlich behielt er die Ruhe und Gelassenheit, dieses Ergebnis nach Hause zu fahren.

Premierensieg: Augusto Farfus
Nur neun Rennen hat es gedauert, bis Farfus (BMW) seinen ersten DTM-Sieg feiern durfte. Dass er schnell ist, hatte der Brasilianer bereits mit Platz drei beim zweiten Rennen der Saison auf dem Lausitzring gezeigt. Danach blieben die Top-Ergebnisse jedoch aus. In Spanien wuchs der Brasilianer dann über sich hinaus: Pole-Position und schließlich der erste Triumph. Sympathisch auch, dass er seinen Emotionen freien Lauf ließ – ein paar Tränen beim Überqueren der Ziellinie kann sicherlich jeder nachvollziehen.

Starke Aufholjagd: Bruno Spengler
Starke Performance von Spengler (BMW) in Valenica: Den ersten Rückschlag musste der Franko-Kanadier im Qualifying verkraften, nach dem nur Startplatz zwölf zu Buche stand. Im Rennen gesellte sich eine Durchfahrstrafe für seinen Frühstart hinzu. Auch wenn er im Fahrzeug zunächst protestierte, trat er seine Strafe doch ordnungsgemäß an. Im weiteren Verlauf des Rennens machte er dann Position um Position gut, um am Ende den Rückstand auf Tabellenführer Paffett um wertvolle acht Punkte zu verkürzen.

Sündige Titelkandidaten: Strafen für Paffett, Spengler und Green
Nicht nur Spengler wurde von der Rennleitung bestraft, auch seine beiden Mitstreiter im Kampf um den Titel mussten die Box unplanmäßig ansteuern. Paffett (Mercedes-Benz) erhielt eine 2-Sekunden-Boxenstoppstrafe für eine vermeidbare Kollision. Green (Mercedes-Benz) rutschte in einer Kurve zu weit neben die Strecke, was von der Rennleitung als Verlassen der Rennstrecke gewertet wurde und eine Durchfahrtstrafe mit sich brachte.

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