Vergangene Erfolge sind am Norisring bedeutungslos | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-06-26 14:30:00

Vergangene Erfolge sind am Norisring bedeutungslos

Vergangene Erfolge sind am Norisring bedeutungslos

Es ist ihr Revier: Seit 2003 hat die Serie in der DTM von Mercedes-Benz am Norisring bestand. Nachdem Christijan Albers im AMG-Mercedes CLK damals den Sieg einfuhr folgten zehn weitere Erfolge des Herstellers. In der Saison 2015 schickt sich jedoch Audi an, diese Serie zu durchbrechen. Es wäre der erste Heimsieg für die Ingolstädter seit dem Triumph von Laurent Aiello im Jahr 2002. Nach den Eindrücken der ersten vier Rennen hat Jamie Green in diesem Jahr die besten Karten, seinen Audi RS 5 DTM so schnell wie kein anderer Fahrer um den 2,3 Kilometer langen Stadtkurs zu manövrieren. Doch nicht nur Vorjahressieger Robert Wickens ist wild entschlossen, dem Gesamtführenden das Leben so schwer wie möglich zu machen. „Es wäre schon sehr schön, wenn unsere Serie mit Mercedes hier halten würde“, sagte Wickens bei der Eröffnungs-Pressekonferenz am Freitag auf dem Norisring.

Um 12.15 Uhr durfte das Fahrerfeld erstmals die Atmosphäre auf dem Nürnberger Stadtkurs schnuppern. 40 Minuten lang umrundeten die Piloten beim Roll-out die große Steintribüne neben dem Zeppelinfeld. Alles lief glatt, keines der Teams hatte größere Probleme. „Hier braucht man ein super Auto und muss als Fahrer topfit und hochkonzentriert sein. Nur wenn hier das Beste aller möglichen Komponenten zusammenkommt, kann man hier gewinnen“, sagte BMW-Pilot Bruno Spengler, der das Rennen schon drei Mal (2006, 2007 und 2011) gewinnen konnte – jeweils im Mercedes. Der Kanadier ist in Sachen Erfolgschancen aber äußerst zurückhaltend: „In der Saison fehlte uns einfach bisher die Pace. Besonders im Qualifying. Unsere Mechaniker arbeiten Tag und Nacht, um uns schneller zu machen. Aber, selbst an guten Tagen war der Norisring keine BMW-Strecke.“

Wickens ist da schon optimistischer. Er gewann das Rennen im Vorjahr und kennt den Stadtkurs gut. Die Wetterbedingungen spielen für ihn an diesem Wochenende keine Rolle: „Regen oder Trockenheit – das ist egal. Die Strecke hat immer irgendwelche Tücken. Im vergangenen Jahr haben wir unter beiden Bedingungen gut ausgesehen. Ich liebe die Herausforderung hier in Nürnberg und freue mich sehr auf das Rennen.“ ,Mr. Norisring’ Jamie Green schiebt seine Favoritenrolle weiterhin entschlossen von sich. Weder seine bisherigen vier Siege, noch seine überragende Bilanz der aktuellen Saison sind für ihn ausschlaggebend: „Das hier ist eine komplett andere Strecke. Hier kann jeder gewinnen – meine Siege aus der Vergangenheit spielen keine Rolle. Zudem ist unser Auto sehr schwer. Simulationen haben gezeigt, dass wir rund drei Zehntel langsamer unterwegs sein könnten, als das leichteste Auto im Feld.“

Erste kleinere Rückschlüsse wird das erste Freie Training am Norisring geben. Um 16.45 Uhr begibt sich das Fahrerfeld am Freitag zum zweiten Mal auf die Strecke, ehe am Samstag (27. Juni) der erste von zwei Renntagen auf dem Programm steht.

 

 

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