Wittmann und Blomqvist sichern BMW die erste Startreihe | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-05-21 14:15:00

Wittmann und Blomqvist sichern BMW die erste Startreihe

Marco Wittmann fuhr im Qualifying am Samstag die Bestzeit.

Starke Vorstellung von BMW im ersten DTM-Qualifying auf dem Red Bull Ring in Österreich: Mit Marco Wittmann und Tom Blomqvist stehen gleich zwei BMW-Piloten im Samstagrennen (Start um 17:45 Uhr, ab 17:35 live in der ARD) in der ersten Startreihe. Marco Wittmann, 2014 DTM-Champion, fuhr im 20-minütigen Qualifying mit 1:22,795 Minuten die schnellste Rundenzeit aller 24 DTM-Piloten. Nur 0,019 Sekunden langsamer war sein Markenkollege Tom Blomqvist, der sich den zweitbesten Startplatz sicherte. Für Wittmann ist es die sechste Pole-Position in seiner DTM-Karriere. Zuletzt stand er 2015 beim DTM-Rennen in Moskau auf der Pole-Position.

Hinter den beiden BMW-Piloten stehen mit Adrien Tambay und Edoardo Mortara, der das Auftaktrennen in Hockenheim gewonnen hat, zwei Audi in der zweiten Startreihe. Bestplatzierter Mercedes-Benz-Pilot im ersten Qualifying in Spielberg war Paul Di Resta. Der Führende der DTM-Gesamtwertung steht hinter Timo Glock und Maxime Martin auf Startplatz sieben.

Die Voraussetzungen für ein spannendes DTM-Rennen in Österreich sind gut: Bis Platz 17 trennen die Piloten weniger 0,5 Sekunden. Auch Für Wittmann stehen zumindest die Vorzeichen gut: In den letzten neun Rennen auf dem Red Bull Ring siegte siebenmal der von der Pole-Position gestartete Fahrer. Zudem hat der Franke hier seinen ersten Podestplatz in der DTM erzielt – 2013 wurde er in Spielberg Zweiter, 2014 gewann er in Österreich sogar. 

STIMMEN DER DREI BESTPLATZIERTEN FAHRER

Marco Wittmann, Platz 1, BMW: „Wir wollten natürlich ein perfektes Auto für das Qualifying haben. Gestern Abend lief es gut, der 13. Platz im Freien Training heute Morgen war jedoch wieder ein kleines bisschen ernüchternd. Aber klar, das Feld ist extrem eng. Es muss einfach alles passen, um ganz vorne zu stehen – das ist in der DTM ja nichts Neues. Im ersten Stint meines Qualifying lief es dann richtig gut. Das Auto hat sich super angefühlt. Es war aber nicht die ganz perfekte Runde. Ich glaube, im zweiten Stint wäre noch mehr drin gewesen. Leider ist mit da aber der Herr Green ein wenig in die Quere gekommen. Aber, letztlich hat es gereicht und ich bin extrem froh, auf der Pole-Position zu stehen. Ein Ergebnis, dass für das vergangene schwierige Wochenende in Hockenheim entschädigt. Wir hatten die Pace und sind mit nur vier Punkten nach Hause gefahren. Fürs Team war das auch extrem enttäuschend. Umso schöner, dass ich nun von ganz vorne starten kann.“

Tom Blomqvist, Platz 2, BMW: „Das Auto fühlt sich schon das komplette Wochenende lang sehr gut an. In beiden Freien Trainings war ich der schnellste BMW-Pilot. Jetzt bin ich zwar nur der Zweitbeste, bin damit aber natürlich trotzdem total zufrieden. Leider ist mein zweiter Stint im Qualifying ganz schön in die Hose gegangen. Ich hatte einfach viel zu viel Verkehr. Unter anderem bin ich auf Paul Di Resta aufgelaufen, der einen kleinen Fehler hatte. Eine Steigerung war somit leider nicht mehr möglich. Aber, ich stehe in der ersten Reihe – ein tolles Resultat für mich und für BMW.  Jetzt freue ich mich aufs Rennen und werde versuchen meine gute Ausgangsposition zu nutzen. Natürlich würde ich gerne noch einen Platz im Rennen gut machen. Aber, wir haben in Hockenheim gesehen, was in so einem Rennen alles passieren kann. Ich bin aber sehr optimistisch.“

Adrien Tambay, Platz 3, Audi: „Es ist wirklich lange her, seit ich nach einer DTM-Session einen richtigen Grund zur Freude hatte. Nach etwas mehr als einem Jahr ist es heute endlich wieder so weit. Ich habe den Red Bull Ring immer schon sehr gemocht, hab es aber bisher nicht geschafft, hier eine gute Runde im Qualifying hinzulegen. Jetzt dieses sehr gute Ergebnis. Ich bin der schnellste Audi und konnte endlich mal wieder mein Können zeigen. Als bester Fahrer meiner Marke habe ich nun auch eine Verantwortung für das Rennen. Ich muss und will mich mit den beiden BMW vor mir auseinandersetzten – und diesen Kampf nach Möglichkeit auch gewinnen. Wir haben es geschafft, mein Auto sehr gut auf meinen Fahrstil abzustimmen, die Strecke liefert sehr viel Grip. Das kommt mir alles sehr entgegen. Jetzt brauche ich nur noch ein problemloses Rennen.“

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