Youngster Marcel Fässler holt seine erste Pole position in der DTM | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-05-19 15:10:55

Youngster Marcel Fässler holt seine erste Pole position in der DTM

Wenige Sekunden vor Ende des Qualifikationstrainings zum dritten Lauf der DTM in Oschersleben hat der 24-jährige Schweizer Marcel Fässler im Mercedes-Benz CLK-DTM seine erste Pole position in der DTM erreicht. Seine Rundenzeit: 1:23,561 Minuten. Neben ihm in Startreihe eins steht der Franzose Laurent Aiello im Abt-Audi TT-R. Startplatz drei und vier belegen die Mercedes-Benz-Piloten Bernd Schneider und Uwe Alzen.

„Das war sehr sehr spannend“, berichtete Marcel Fässler nach seiner Trainingsbestzeit. „Ich hatte nur noch eine schnelle Runde zur Verfügung, und die hat richtig gut gepasst. Ich bin voll happy.“ Geholfen habe ihm ein Tipp seines letztjährigen Teamkollegen Klaus Ludwig: „Klaus hat mir am Freitag gesagt, dass man hier sehr stark über die Randsteine fahren muss. Das habe ich beherzigt“, so ein strahlender Fässler. Zuvor hatte er eine schnelle Runde abgebrochen, „weil ich im letzten Sektor einen Fehler gemacht hatte und ich mir noch eine schnelle Runde aufbewahren wollte“. Nur 0,01 Sekunden hinter Fässler: Laurent Aiello, Gewinner des letzten DTM-Rennens am Nürburgring. Der Le Mans-Sieger erwartet für Sonntag ein „tolles und spannendes Rennen“. Und: „Ich möchte wieder aufs Podium fahren. Eine Prognose möchte ich aber nicht wagen, das Feld liegt so dicht beieinander.“

Dass kleine Fehler schon mehrere Platzierungen kosten können, erfuhr Titelverteidiger Bernd Schneider: „Ich bin froh, dass Mercedes vorne dabei ist. Ich selbst hatte einen Fehler in meiner schnellsten Runde und bin mit Platz drei zufrieden. Hier in Oschersleben reicht schon ein Grad Temperaturunterschied auf dem Asphalt, und das Auto verhält sich plötzlich anders als sonst. Das macht die Aufgabe nicht leichter.“ Einen Aufwärtstrend vermeldet Opel. Manuel Reuter, auf Platz zwölf im Training: „Das Team hat alles gegeben, zum Teil Nächte lang an den Autos geschraubt. Dafür ein großes Kompliment. Wir haben es geschafft, den Abstand auf weniger als eine Sekunde zu drücken.“ Das sieht auch Opel-Sportchef Volker Strycek so: „So knapp wie im heutigen Qualifying ist es noch nie zugegangen. Wir können die Schritte der vergangenen Wochen schon erkennen, wir haben uns hochgearbeitet.“ Die Rennpause bis zum nächsten Rennen am Sachsenring am 17. Juni werde Opel nutzen, um auch alle weiteren anstehenden Aufgaben zu bewältigen.

Mercedes-Sportchef Norbert Haug hob besonders die schnellsten sechs Autos hervor, die sich alle in drei Zehntelsekunden bewegten. „Das kann sich sehen lassen. Der beste Opel ist nur neun Zehntel hinter der Pole position, das ist keine Blamage. Das neue DTM-Rezept geht auf und das Feld rückt immer enger zusammen.“ Das belegen auch die vier Abt- Audi TT-R unter den ersten Elf. Teamchef Hans-Jürgen Abt: „In diesem Jahr können wir endlich die Früchte der Arbeit ernten, nachdem das letzte Jahr für uns sehr hart war.“

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