Zahlenspiele aus Zandvoort Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-08-22 16:00:00

Zahlenspiele aus Zandvoort Teil 2

Zahlenspiele aus Zandvoort Teil 2

Der erste Saisonsieg gelang ihm wieder nicht. Aber nach den Saisonläufen elf und zwölf der DTM in Zandvoort ist Mattias Ekström weiterhin der Gesamtführende. Nach dem Rennen am Samstag musste er die Spitze des Tableaus kurzzeitig an Markenkollege René Rast abgeben, doch tags darauf war „Eki“ wieder on top 38.000 Zuschauer erlebten auf dem Kurs an der niederländischen Nordseeküste zunächst einen Dreifach-Erfolg von BMW, danach einen Vierfach-Sieg der Audis, der erst durch die Disqualifikation des BMW-Piloten Marco Wittmann zustande kam. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im zweiten Teil der statistischen Nachlese zum sechsten DTM-Wochenende des Jahres geht es um den Top-Speed der Piloten, die durchaus nicht unwichtige Verweildauer in der Box und darum, wer bisher die meisten Verwarnungen kassierte.

Die höchste Geschwindigkeit des sechsten DTM-Wochenendes erreichte Jamie Green

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag kam der Audi-Pilot mit 272 km/h auf den Top-Speed des Wochenendes auf dem Circuit Zandvoort. Nur zwei Stundenkilometer langsamer waren im ersten Rennen die Markenkollegen René Rast und Nico Müller. Der drittschnellste Fahrer mit 269 km/h war Edoardo Mortara. Auf 268 km/h kamen seine Markenkollegen Gary Paffett und Robert Wickens sowie Mike Rockenfeller und Mattias Ekström im Audi. Bester BMW-Pilot war Maxime Martin mit 266 km/h. Im Übrigen hatte Start-Ziel-Sieger Timo Glock am Samstag „nur“ einen Top-Speed von 260 km/h – allerdings kam diese Geschwindigkeit auch ohne DRS-Unterstützung zu stande.

Den schnellsten Boxenstopp des Wochenendes absolvierte das Team von Maxime Martin

Die Mechaniker des BMW-Piloten stellten am Renn-Wochenende in Holland mit 27,363 Sekunden im ersten Rennen die Bestzeit auf. Ebenfalls kurze Verweildauern in der Box hatten Mike Rockenfeller im Audi (27,513), der damit beim zweiten Rennen der Schnellste war. Die insgesamt drittbeste Zeit konnte Edoardo Mortara (27,536) vorweisen. Auffällig war, wie eng beieinander die Zeiten der Boxenstopps an beiden Renntagen waren. Am Samstag lagen die ersten zwölf Fahrer innerhalb einer Sekunde, am Samstag waren es immerhin auch noch acht Piloten. Am längsten dauerte der Halt bei Loïc Duval (34,508) am Samstag. 

Die wenigsten Runden auf dem Circuit Zandvoort drehten Tom Blomqvist und Marco Wittmann

Beide BMW-Piloten kamen auf nur 92 Runden. Dies hatte aber unterschiedliche Gründe. Für Tom Blomqvist war das erste Rennen am Samstag bereits nach 17 Runden beendet. „Ich hatte massives Untersteuern und kein richtiges Gefühl mehr für das Auto. Es war einfach gefährlich, so weiterzufahren“, erklärte er danach das vorzeitige Aus. Der am Sonntag in Zandvoort als Erster durchs Ziel gefahrene Marco Wittmann wurde nachträglich disqualifiziert, weil er zu wenig Benzin im Tank hatte. Somit wurden auch die 37 gefahrenen Runden nicht berücksichtigt. Sechs Runden mehr als die beiden Piloten des Teams aus München schaffte Paul Di Resta. Der Mercedes-AMG-Pilot kam mit 98 Runden auf die drittwenigsten Umläufe des gesamten Feldes. Der Schotte musste sein Auto nach zwölf Runden an der Box abstellen. 

Die meisten Runden des Wochenendes drehte Jamie Green

Der Audi-Pilot war nicht nur schnell, siehe Top-Speed, sondern auch lange unterwegs. 144 Runden drehte Jamie Green auf dem Circuit Zandvoort, was umgerechnet 620,208 Kilometern entspricht. Loïc Duval wurde für seinen Fleiß mit den ersten Punkten der Saison belohnt. Der Franzose absolvierte nur fünf Runden weniger als sein Markenkollege, nämlich 139. Dahinter folgten unter anderen zwei Mercedes-AMG-Piloten mit Maro Engel (136) und Lucas Auer (135), die beide mit null Punkten die Heimreise antreten musste. Bester BMW-Pilot war Augusto Farfus mit 136 Runden. Der Brasilianer überzeugte an der niederländischen Nordseeküste vor allem im Qualifying.    

René Rast hat nach wie vor die meisten Punkte im Qualifying eingeheimst

13 Punkte stehen hier bereits für den Audi-Piloten zu Buche. Zandvoort war für den Audi-Piloten erst das zweite Rennwochenende, an dem er im Qualifying leer ausging. Neuer Zweiter in dieser Statistik ist mit acht Punkten Marco Wittmann, der im Qualifying Dritter und Zweiter wurde . Es folgen Robert Wickens mit sieben Punkten vor seinem Mercedes-AMG-Kollegen Lucas Auer und Timo Glock (beide sechs). Der BMW-Pilot stand zum zweiten Mal in 2017 auf der Pole Position. Bester Qualifizierer des Wochenendes war Augusto Farfus. Der Brasilianer hatte im Kampf um einen guten Platz in der Startformation bis dato noch gar nichts gerissen. Aber auf dem Kurs an der niederländischen Nordseeküste sammelte der BMW-Fahrer mit Platz zwei und eins gleich fünf Punkte ein.      

Jeder Hersteller hatte an diesem Wochenende einen Ausfall zu beklagen

Im ersten Rennen erwischte es Tom Blomqvist. Der BMW-Pilot fuhr nach 17 Runden in die Box. Das Auto untersteuerte massiv. Eine Fortsetzung des Rennens wäre in diesem Fall zu gefährlich gewesen. Für den Briten war es ohnehin ein Wochenende zum Vergessen. Beim zweiten Lauf verlor er in der Aufwärmrunde sein Auto und traf ein Teil der Streckenbegrenzung. Dabei löste sich die Fahrertür. Er musste in die Box und von dort starten. Zudem gab es eine Durchfahrtsstrafe. Am Ende wurde er 13. Am Sonntag traf es dann mit Paul Di Resta und René Rast jeweils einen Mercedes-AMG- und einen Audi-Piloten. Rookie Rast hatte auf der Strecke eine Kollision mit Maro Engel, dabei brach die Hinterradaufhängung, nach zehn Runden war Schluss. Nur zwei Runden weiter kam der Schotte. Nach einem Motorwechsel vor dem Rennen erhielt er Fehlermeldungen auf seinem Display angezeigt und stellte sein Auto deshalb in der Box ab.

Die meisten Verwarnungen hat derzeit Loïc Duval

Der Rüpel der DTM bleibt Loïc Duval. Der Audi-Pilot hat vier Verwarnungen auf seinem Konto. Es folgen Markenkollege Jamie Green und BMW-Pilot Marco Wittmann mit drei. René Rast hat zwei Verwarnungen. Jeweils eine Verwarnung erhielten bisher Mattias Ekström, Edoardo Mortara, Mike Rockenfeller, Timo Glock, Paul Di Resta und Augusto Farfus. Insgesamt gesehen waren die Fahrer auf dem Kurs in den Dünen aber sehr handzahm unterwegs. Gab es in Moskau noch insgesamt sechs Verwarnungen, erwischte es dieses Mal nur Farfus, der im Rennen mehrfach die Spur wechselte.  Zur Erläuterung: Nach der dritten Verwarnungen wird ein Fahrer um drei Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt. Nach zwei weiteren Verwarnungen folgt eine Strafversetzung um zehn Plätze. Erst nachdem diese Maximalstrafe ausgesprochen wurde, werden die Verwarnungen wieder gelöscht. Duval und Rast sind also aktuell die Fahrer im Feld, denen beim nächsten Vergehen eine Rückversetzung droht.

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen