Zahlenspiele Spielberg, Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-09-25 15:45:00

Zahlenspiele Spielberg, Teil 1

Zahlenspiele Spielberg, Teil 1

Audi dominierte das Wochenende auf dem Red Bull Ring. So dominant wie die Piloten aus Ingolstadt in Spielberg auftraten, war dies in dieser DTM-Saison noch keinem der drei Hersteller gelungen. Vor 35.500 Zuschauern räumten die Herren der Ringe alles ab, was es abzuräumen gab. Egal, ob Freies Training, Qualifying oder in den beiden Rennen. Audi war allgegenwärtig. Vor dem Saisonfinale in drei Wochen in Hockenheim haben noch sechs Fahrer theoretische Chancen auf den Titel, darunter vier Audi-Piloten. Von denen Mattias Ekström derzeit eindeutig die besten Karten hat. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im ersten Teil der Zahlenspiele zum achten DTM-Wochenende des Jahres stehen die unterschiedlichen Rundenzeiten und die Frage, wer bislang am längsten in Führung lag, im Mittelpunkt. Statistiken, die, unglaublich aber wahr, bis auf eine alle von Jamie Green angeführt werden.

Die schnellste Runde des gesamten Wochenendes gelang Jamie Green

Der Brite setzte die Bestmarke in Österreich beim zweiten Qualifying am Sonntag. Die Rundenzeiten in Spielberg waren aufgrund guter, gleichbleibender Wetterbedingungen an allen Tagen ähnlich. Lediglich morgens beim Freien Training war es in der Regel etwas kühler. Am schnellsten waren die Piloten traditionsgemäß im Qualifying unterwegs. Allerdings stammen die besten Zeiten aus beiden Sessions.

Die beste theoretische Runde in Spielberg fuhr Jamie Green

Allerdings am Samstag. Da hätte der Audi-Pilot seine Bestzeit von 1:21,973 Minuten theroretisch um 197 Tausendstelsekunden steigern können. Auch im zweiten Qualifying hätte Green 76 Tausendstelsekunden schneller sein können. Auch René Rast (24 Tausendstelsekunden), Nico Müller (35 Tausendstelsekunden) und Mattias Ekström (115 Tausendstelsekunden) hatten theoretisch eine bessere Rundenzeit. Green war in den einzelnen Abschnitten nur in Sektor zwei der Beste (36,247 Sekunden). Müller war in Sektor eins Spitze (21,305 Sekunden) und Tabellenführer Ekström lag Sektor drei am ehesten von allen 18 Fahrern (24,140 Sekunden).

Die schnellste Runde im Rennen glückte Jamie Green

Wie sollte es auch anders sein: Der 35 Jahre alte Audi-Pilot fuhr in beiden Rennen jeweils die schnellste Runde. Mit seiner besten Zeit am Sonntag, gefahren in Runde acht, verfehlte Green den von Marco Wittmann gehaltenen Rundenrekord (1:23,442 Minuten) nur um 32 Tausendstelsekunden. Der Brite kam dabei auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs auf dem Red Bull Ring auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 186,223 km/h.

Die meisten Führungskilometer und -runden hat nach den Rennen in Spielberg Jamie Green

Der Audi-Pilot löste in dieser Statistik nach den Rennen in Spielberg seinen Markenkollegen René Rast vorne ab. Zwar haben beide nun 92 Führungsrunden auf dem Tacho. Aber Green hat insgesamt 38 Kilometer länger geführt als der Rookie, das hängt natürlich immer von der Länge der jeweiligen Strecke, auf der man geführt hat, ab. Green lag am Samstag 21 Runden (1 bis 16, 30 bis 35) und auch am Sonntag 21 Runden (1 bis 11, 27 bis 36) an der Spitze des Feldes, insgesamt also 42 Runden. Rast kam am Sonntag auf sechs zusätzliche Führungsrunden (12 bis 14 und 36 bis 38). Spengler lag am Samstag in Runde 26 einmal auf Platz eins.  

Die meisten Plätze gegenüber dem Grid machte Edoardo Mortara im Endklassement gut

Der Mercedes-AMG-Pilot holte sich am Samstag als Neunter zumindest zwei Punkte, am Sonntag ging „Edo“ als 17 leer aus. Mortara war bereits nach den Rennen am Nürburgring der Fahrer, der sich von den 18 Piloten gegenüber der Startaufstellung in der Endabrechnung der nunmehr 16 Rennen am meisten noch verbessern konnte. Am Wochenende gab es für ihn aber keine großen Verschiebungen, er startete zweimal von P14 aus. Es folgen weiter die Markenkollegen Maro Engel und Paul Di Resta, die beide in 2017 auch schon ein Rennen für sich entscheiden konnten. Vierter ist Tabellenführer Mattias Ekström, der in Spielberg seinen ersten Saisonsieg feiern konnte. Aus den Top fünf gefallen ist in dieser Statistik ausgerechnet Jamie Green, der zweimal von P1 an den Start ging. Am Samstag verlor er als Zweiter nur einen Platz im Rennen, aber die Schaltprobleme am Sonntag kurz vor Ende des Rennens warfen ihn von eins bis auf Rang 14 zurück.

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