Zandvoort Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2012-08-27 20:15:00

Zandvoort Nachlese Teil 1

Zandvoort Nachlese Teil 1

Nur eine Woche nach dem Start in die zweite Saisonhälfte ging es für den DTM-Tross auf dem Circuit Park Zandvoort ohne Pause weiter. Audi dominierte das Qualifying am Samstag mit fünf Audi A5 DTM auf den ersten Positionen. Auch im Rennen zeigten die Ingolstädter eine starke Performance. Am Ende sicherte sich Edoardo Mortara seinen zweiten Saisonsieg vor seinen Markenkollegen Mike Rockenfeller und Mattias Ekström. Durchhaltevermögen bewiesen am Wochenende die 37.000 angereisten Fans: Präsentierte sich der Himmel in Zandvoort am Freitag noch sonnig, zeigte sich das Wetter am Samstag und Sonntag extrem wechselhaft mit starken Schauern. Belohnt wurden die Motorsportfans auf den Tribünen mit einem spannenden und actionreichen Rennen. DTM.com hat die Tops & Flops aus Zandvoort zusammengestellt.

Erste Punkte in der DTM: Adrien Tambay
An das DTM-Wochenende in Zandvoort wird sich Adrien Tambay (Audi) sicher noch lange erinnern: Nach einem guten Qualifying, in dem er sich für den zehnten Startplatz qualifiziert hatte, folgte ein noch besseres Rennen. Insgesamt verbesserte sich der 21-Jährige um fünf Positionen und überquerte die Ziellinie als Fünfter. Damit sicherte sich der Rookie nicht nur sein vorerst bestes Ergebnis in einem DTM-Rennen, sondern auch seine ersten Punkte.

Die größte Aufholjagd: Bruno Spengler
Mit Bruno Spengler (BMW) in den Punkterängen hätte vor dem Rennen wahrscheinlich niemand gerechnet. Von Startplatz 18 waren die Aussichten auf eine gute Position alles andere als optimal. Bereits nach der ersten Rennrunde wurde Spengler auf Position elf geführt und verteidigte ab Runde 29 seinen sechsten Platz bis ins Ziel. Fazit: Zwölf Positionen gut gemacht, acht Punkte für die Fahrerwertung geholt und damit den Rückstand auf den Gesamtführenden Gary Paffett (Mercedes-Benz) sogar noch um zwei auf jetzt 18 Zähler verringert.

Kein Glück in Zandvoort: Timo Scheider
Zandvoort scheint für Timo Scheider (Audi) kein gutes Pflaster zu sein: Zwar stand er dort nach 2003, 2007 und 2010 bereits zum vierten Mal auf der Pole-Position, doch noch nie konnte der Audi-Pilot auf dem Dünenkurs gewinnen. Bereits beim Start musste er sich der Konkurrenz geschlagen geben. Nach Kupplungsproblemen würgte er den Motor ab. Aus der ersten Runde kam Scheider dann nur als 14. zurück. Bei einer Berührung mit David Coulthard (Mercedes-Benz) beschädigte er zudem seine Motorhaube so sehr, dass er sie auf Anweisung der Rennleitung in der Box wechseln lassen musste. Weil aber offenbar auch die Befestigungspunkte zu stark beschädigt waren, löste sich kurz darauf auch die neue Haube und Scheider musste seinen Audi A5 DTM in Runde sechs endgültig abstellen.

Kämpfertyp: Gary Paffett
Bis zur 27. Runde lief für den Meisterschaftsführenden Gary Paffett (Mercedes-Benz) alles nach Plan. Nach dem Start von der achten Position war er auf Kurs in Richtung Podestplatz und lag auf Platz vier vor Martin Tomczyk (BMW). Dieser drehte ihn aber nach einem Verbremser auf nasser Strecke in der Tarzanbocht um, wodurch Paffett sieben Positionen verlor. Anschließend kämpfte sich der Brite bis auf Platz sieben vor und rettete noch wertvolle sechs Punkte fürdie Fahrerwertung.

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen