Zum Schluss machten sie Ernst | DTM.com | Die offizielle Webseite
2000-08-03 19:35:42

Zum Schluss machten sie Ernst

Die ersten Tests auf dem Sachsenring versprechen ein spannendes Rennwochenende. Als die Fahrer in der letzten halben Stunde richtig Ernst machten, konnte sich niemand klar absetzen. Schnellster war der in der DTM-Gesamtwertung führende Bernd Schneider (Mercedes-Benz) vor Opel-Pilot Uwe Alzen, der scheinbar immer besser in Fahrt kommt.

Eine halbe Stunde vor Testende um 16 Uhr gingen alle Piloten noch einmal mit neuen Reifen und wenig Sprit auf Zeitenjagd. Mit 1.18,43 Minuten sicherte sich Schneider auf dem anspruchsvollen Kurs in Sachsen die beste Rundenzeit, vor Alzen und dem Briten Darren Turner im Mercedes Benz CLK. Bei den Testfahrten am Vormittag waren die Zeiten aufgrund von wenig Gummi-Abrieb auf der Strecke etwas langsamer. Michael Bartels war vor dem Mittagessen der Schnellste mit 1.19,705 Minuten.

Alzen war zufrieden
DTM-Spitzenreiter Schneider hat aus seiner Sicht einen Schritt nach vorne gemacht: "Dafür spricht die schnellste Runde", auch wenn das Ergebnis nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass alles "noch nicht ganz genau passt." Vom Vormittag bis zum Schluss verbesserte sich Schneider um fast zwei Sekunden. Manuel Reuter (Opel), Schneiders schärfster Konkurrent in der Meisterschaft, wurde Achter. Uwe Alzen war mit der zweitschnellsten Zeit sehr zufrieden, die fast vier Zehntel besser war als die des nächsten Opel-Piloten. "Ich konnte am Ende nicht mehr zulegen, weil wir an einem Renn-Set-up gearbeitet haben", sagte der Opel-Werksfahrer.

Durch den schwierigen Kurs lagen auf dem Sachsenring insgesamt "nur" zehn Autos in einer Sekunde. Ein Zeichen dafür, dass sich viele Fahrer erst an die Berg- und Talfahrten gewöhnen müssen. Bei der Abstimmung der Fahrzeuge fangen alle Teams bei Null an. Auch die STW-Erfahrungen aus dem letzten Jahr helfen Opel nicht weiter, was Opel-Rennleiter Volker Strycek bestätigte: "Die Strecke ist nicht einfach, hat sich in einigen Passagen geändert und ist insgesamt auch schneller geworden." Natürlich haben sich auch die Fahrzeuge gegenüber der STW stark verändert und "die Tests waren für die Fahrer genauso wichtig wie für Techniker und Ingenieure", so Strycek.

Premiere für Mercedes
Für Mercedes-Benz bedeuteten die Testfahrten auf dem Sachsenring eine absolute Premiere. "Mercedes ist hier noch nie gefahren. Wir mussten von vorne bis hinten alles austesten und hatten ein ausgedehntes Programm", berichtete AMG-Teammanager Hans-Jürgen Mattheis von den ersten Mercedes-Erfahrungen in der sächsischen Provinz. Das Team Abt Sportsline kennt den Sachsenring, aber das eigene Auto noch lange nicht so gut wie die Konkurrenz.

Bester Abt-Fahrer der Test war Christian Abt auf Platz 17 mit 1.20,653 Minuten. Während Opel und Mercedes an einer passenden Abstimmung für das Rennen arbeiten, mussten die "Äbte" auch auf dem Sachsenring weiter an der Basis arbeiten. Der Abt-Audi TT-R fährt jetzt mit einem Heckflügel, der 160 Zentimeter breit ist, 20 Zentimeter breiter als vorher. Die ITR hatte einem entsprechenden Antrag zugestimmt. Abt verspricht sich von dem größeren Heckflügel mehr Abtrieb auf der Hinterachse.

Ergebnisse:

1. Bernd Schneider (Mercedes-Benz): 1.18, 843 Minuten
2. Uwe Alzen (Opel): 1.18, 998 Minuten
3. Darren Turner (Mercedes-Benz): 1. 19, 365 Minuten
4. Michael Bartels (Opel): 1. 19, 387 Minuten
5. Timo Scheider (Opel): 1. 19, 563 Minuten

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